Im feierlichen Rahmen hat der Landkreis Osnabrück gemeinsam mit dem Kreissportbund Osnabrück-Land die Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2025 geehrt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zahlreiche beeindruckende Leistungen. Die Bilanz: 102 Sportlerinnen und Sportler aus 19 Sportvereinen waren erfolgreich in folgenden Sportarten: Fußball, Leichtathletik, Kraftdreikampf, Gewichtheben, Boxen, Ju-Jutsu, Steel-Dart, Bogenschießen, Blasrohr-Schießen, Tischtennis, Kin-Ball, Rasenkraftsport, Trampolin und Minitrampolin, Inline-Speed-Skaten, Ringen, Judo, Gerätturnen, Schwimmen, Wasser-Ski und Wakeboard, Bogensport, Beach-Volleyball, Badminton, Schiesssport, BMX-Race und Rope-Skipping – darunter vier herausragende Erfolge, die mit Gold ausgezeichnet wurden
Die Goldmedaillen würdigen sportliche Spitzenleistungen auf nationaler Ebene und stehen zugleich stellvertretend für das hohe Niveau des Vereinssports in der Region. Im Tischtennis sicherte sich das Team des SV 28 Wissingen die Goldmedaille. Die Mannschaft mit Jonathan Bätzel, Thomas Maximilian Horn, Kirill Manalaki, Maximilian Stüer und Jonas Unland wurde Deutscher Mannschaftsmeister in der Klasse Jungen 15. Im BMX-Einzelwettbewerb erreichte Lennard Ählen den ersten Platz bei den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse der elf- und zwölfjährigen Jungen. Ebenfalls Gold ging an Konstantin Ungefug, der sich bei den Deutschen Meisterschaften im Gewichtheben den Sieg sicherte. Ein weiterer herausragender Erfolg gelang Henrik Kleiner vom TuS Badbergen. Er gewann für den Golf Club Tülsfelder Talsperre die Deutsche Meisterschaften für Golfer mit Behinderungen in der Kategorie „Arm“.
Landrätin Anna Kebschull betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung der sportlichen Erfolge sowie des Engagements im Hintergrund: „Dieser Abend steht im Zeichen von Leistung, Leidenschaft und Teamgeist.“ Zugleich hob sie hervor, dass sportliche Spitzenleistungen ohne Unterstützung nicht möglich seien: „Hinter jeder Medaille, hinter jedem Titel steht ein starkes Team.“ Marten Schmidt, der für den KSB-Vorstand die Grußworte sprach verwies auf die Wichtigkeit der Kinder- und Jugendarbeit und hob hervor, wie stark die Sportvereinslandschaft im Landkreis mit Betrachtung der aktuellen Mitgliederentwicklung dasteht. Seit 2021 verzeichnen die Vereine im Landkreis knapp 7000 Mitglieder mehr in der Altersgruppe der 0-14-jährigen.
Es gehört zur Tradition, dass vorab die Rolle der ehrenamtlich Engagierten, die das Rückgrat des Vereinssports sind, gewürdigt wird. Für ihren Einsatz wurden Philin Schiermeyer vom TSV Westerhausen-Föckinghausen, Uwe Heuer von den Sportfreunden Oesede sowie Wilfried Hinrichs vom TuS Borgloh geehrt. Die diesjährige Ehrung erfolgte unter dem Motto „Ehrenamt vernetzt“. Ein Trio ist vereint im Ehrenamt, aber durchaus unterschiedlich: Während Philin Schiermeyer schon ziemlich erfolgreich, aber noch am Anfang ihrer ehrenamtlichen Karriere steht, blickt vor allem Uwe Heuer auf ein Lebenswerk zurück.
Die Veranstaltung machte deutlich, wie vielfältig die Sportlandschaft im Landkreis ausfällt. So sind nicht nur die traditionellen Sportarten erfolgreich vertreten, sondern vor allem auch Nischen-Sportarten aus nicht-olympischen Disziplinen. Die Statements der Sportlerinnen und Sportler boten Einblicke in die Grundlagen von sportlichen Erfolgen und macht deutlich, dass sportlicher Erfolg weit über individuelle Leistungen hinausgeht. Trainerinnen und Trainer, Eltern sowie zahlreiche ehrenamtlich Engagierte tragen maßgeblich dazu bei, dass sportliche Entwicklung und Erfolge möglich werden. Viel Applaus erhielten auch die siesjhährigen Show-Acts vom PSV Georgsmarienhütte und von der Gruppe Show-time vom TV Gehrde.
Mit der Ehrung setzt der Landkreis Osnabrück gemeinsam mit dem Kreissportbund ein Zeichen der Anerkennung für sportliche Spitzenleistungen und das Engagement im Vereinssport.