Verbands - Schutzkonzept KSB

Gegen Gewalt im Sport!

Gewalt im Sport ist ein ernstes Thema, das leider in verschiedenen Formen auftreten kann. Von körperlicher Aggression bis hin zu verbaler Belästigung kann Gewalt das positive Umfeld des Sports stark beeinträchtigen. 

Körperliche Gewalt beinhaltet physische Übergriffe wie Schläge oder Tritte, die nicht nur körperliche Schäden verursachen, sondern auch das emotionale Wohlbefinden der Betroffenen beeinträchtigen können.  

Verbale Gewalt manifestiert sich durch beleidigende oder bedrohliche Äußerungen, die das Selbstwertgefühl und die Motivation der Betroffenen stark beeinflussen können. 

Sexuelle Gewalt im Sport ist eine besorgniserregende Form von Gewalt, die das Vertrauen und die Sicherheit von Athleten ernsthaft untergraben kann. Es ist wichtig, dass Sportorganisationen klare Richtlinien und Maßnahmen setzen und greifen, um sexuelle Übergriffe zu verhindern und Opfer zu schützen.  

Indem wir uns gemeinsam gegen Gewalt im Sport engagieren, können wir sicherstellen, dass der Sport ein sicherer und positiver Raum für alle bleibt. Es liegt an uns allen, aktiv beizutragen, Gewalt im Sport zu bekämpfen. 


Schutzkonzepte Für vereine

In unserem Bereich Schutzkonzepte für Vereine finden Sie umfassende Informationen zu verschiedenen Aspekten. Zudem finden Sie unter dem Punkt „Weitere Informationen“ ergänzende Links, die zusätzliche Klarheit bieten und weitere Fragen beantworten könnten.

-> geschlossene und unklare Organisationsstrukturen und wenig Transparenz 
-> großes Machtgefälle sowie autoritäre und hierarchische Strukturen 
-> uninformierte Vereine (keine Fortbildungen, keine Regelwerke)  
-> fehlendes Beschwerde- und Anzeigenmanagement 
-> transparente Leitungsstrukturen  
-> funktionierende Kontroll- und Beschwerdeverfahren  
-> klare Anforderungen an Trainer*innen, Übungsleiter*innen  
-> verlässliche Regeln, unter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen erstellt, was erlaubt ist und wo Grenzen sind,  
-> klare Verfahrensregeln in Fällen sexueller Grenzverletzungen durch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen – regelmäßige Fortbildungen zum Grundwissen über sexualisierte Gewalt im Sport für alle Mitarbeiter*innen 
-> Das erweiterte Führungszeugnis ist für ehrenamtlich Tätige im Sportverein/-verband sowie für Freiwilligendienstleistende per Gesetz gebührenfrei. Die Bestätigung des Sportvereins/-verbands muss dazu vorliegen. 
-> Muster für Bestätigung des Sportvereins/-verbands  
-> Das erweiterte Führungszeugnis darf von den Verantwortlichen im Sportverein/-verband nur eingesehen, aber nicht abgeheftet werden. Die Einsicht sollte dokumentiert und archiviert werden. 
->  Informationen Erweitertes Führungszeugnis
->  Merkblatt Gebührenbefreiung
->  Beantragung Führungszeugnis
->  Archivierung Führungszeugnis
->  Orientierungsrahmen Einsichtnahme Führungszeugnis
-> die Maßnahme der Unterzeichnung eines Ehrenkodex kann nicht alleinstehen. Sie muss eingebettet sein in ein Präventionskonzept. Hierfür kann der Kodex sowohl inhaltlich als auch symbolisch eine wichtige Grundlage bieten. 
-> Handlungsanleitung des DSJ  dsj_sexgewalt_handlungsanleitung.pdf (static-dsj-de.s3.amazonaws.com) 
-> Ehrenkodex des DOSB  Ehrenkodex_20150306.pdf (static-dsj-de.s3.amazonaws.com) 
–> Der Wissensstand zu sexueller Gewalt soll durch Qualifizierung aller haupt- und ehrenamtlich Beschäftigten, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, aufgebaut und mit Fortbildungen auf dem neuesten Stand gehalten werden. Erst mit ausreichendem Wissen ist es möglich, die Relevanz des Themas zu durchdringen, Sensibilität zu entwickeln und bei Vermutung und Verdacht angemessen handeln zu können. 
-> Bildung – Kreissportbund Osnabrück e.V. (ksb-osnabrueck.de) 
-> Bei verbands- oder vereinseigenen Maßnahmen oder Veranstaltungen (z. B. Ferienfreizeiten, Jugendlager oder Trainingslager) helfen anonymisierte Rückmeldungen oder Fragebögen, um das Wohlbefinden der Teilnehmenden zu erfassen. 
-> Sie sollten sich für das Anliegen interessieren, keine Berührungsängste haben und möglichst auch Vertrauen mit den Mitgliedern aufbauen. 
-> Distanz und Unabhängigkeit zum Vorstand wäre ideal.  
-> Eine Bereitschaft zur Qualifizierung / Weiterbildung sollte vorhanden sein. 
-> Die Kontaktdaten werden Allen im Verein bekanntgegeben und es erfolgt eine klare und öffentliche Aufgabenbenennung der Ansprechpartner*innen. 
-> Eine Anonymität für Hilfesuchende (z. Bsp. Kummerbriefkasten) muss möglich sein. 


InfoS für sportlerinnen & sportler

 

Im Sport sollte jeder die Wahl haben sich sicher und respektiert zu fühlen. Choice, Voice und Exit sind Wichtige Konzepte, um (sexualisierte) Gewalt zu bekämpfen. 

CHOICE, Die Möglichkeit, selbst zu entscheiden.      VOICE, Die Stimme zu erheben = Stärke.      EXIT, Der sichere Ausweg aus belastenden Situationen ist unerlässlich. 
 
 

 

BERATUNGSANGEBOTE FÜR BETROFFENE

 

Die unabhängige Ansprechstelle für Betroffene sexualisierter, psychischer und physischer Gewalt im Sport hat ihre Arbeit aufgenommen und bietet Beratung an:

-> online – per E-Mail, Chat oder Video (datensicher, über https://safesport.not-a-problem.de/)

-> telefonisch (0800 11 222 00, Mo, Mi, Fr 10-12 Uhr, Do 15-17 Uhr und nach Vereinbarung)

-> vor Ort in Berlin (nach Vereinbarung unter 030 – 220138710)


Ihre Ansprechpartner

Im Kreissportbund Osnabrück e. V 

Philipp Karow

Geschäftsführer

Tel. 0541 – 600 179 64
philipp.karow@ksb-osnabrueck.de

Stefanie Heilig

Vorsitzende

Tel. 0171 – 7795395
stefanie-heilig@web.de

Ihre Ansprechpartner bei Beratungsbedarf von Vorfällen

im Kinderschutzbund Osnabrück

Esther de Vries

Dipl. Sozialpädagogin/-arbeiterin
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

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